• Was ist Dekubitus?
    • Die gesunde Haut
    • Wie Dekubitus entsteht
    • Risikoareale, Risikofaktoren, Risikogruppen
    • Stadieneinteilung
  • Dekubitusprophylaxe
    • Ermittlung geeigneter Maßnahmen zur Vorbeugung
    • Reduzieren von Risikofaktoren
    • Druckentlastung durch richtige Lagerung
    • Mobilisation und Durchblutungsförderung
    • Ernährung als Dekubitusprophylaxe
    • Hautpflege
  • Therapie
    • Grundsätze der Dekubitus-Behandlung
    • Diagnostik
    • Lagerung als Therapie
    • Lokale Wundbehandlung
    • Chirurgische Verfahren
    • Schmerzbekämpfung
    • Heilungsdokumentation
  • Folgen des Dekubitus
    • Psychische Auswirkungen
    • Ärzte in der Pflicht – juristische Konsequenzen
    • Tertiärprävention

 

Quelle:

"Dekubitus - Prophylaxe. Entstehung. Therapie. Hintergründe und Fakten"

ADL Akademie, Münster (1. Auflage 2000)

Chronische Wunde

Nahezu täglich wird das Personal in Einrichtungen der medizinischen Versorgung und Pflege mit einem schwerwiegenden, aber oft vermeidbaren Problem konfrontiert: Dekubitus. Diese auch unter der Bezeichnung „Wundliegen“ bekannten Druckgeschwüre stellen eine häufige und kostspielige Begleiterkrankung immobiler Patienten dar – mit steigender Tendenz.

 

Der schmerzhafte Dekubitus zählt zu den chronischen Wunden. Druckgeschwürde heilen nur sehr schlecht und gehen mit Infektionen, verlängerten und daher teuren Hospitalisationen, Verzögerungen der Rehabilitation und einer erhöhten Sterberate einher. Neben dem persönlichen Leid für die Betroffenen ist auch der volkswirtschaftliche Schaden erheblich.

 

Bereits in den sechziger Jahren erkannten Mediziner das Problem, das seither Gegenstand zahlreicher Untersuchungen ist. Dank der Forschung sind die Risikofaktoren für die Entstehung von Druckgeschwürden ebenso aufindig gemacht wie geeignete Methoden zur Vorbeugung. In Anbetracht der Gefahren, die Druckgeschwürde für den Patienten bergen, muss es Pflegepersonal und Ärzten gleichermaßen am Herzen liegen, die Forschungsergebnisse in die Praxis umzusetzen und nicht länger an überholten Methoden festzuhalten.

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